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Sicher in die Jagdsaison starten: Verantwortung, Regeln und Versicherungsschutz im Blick behalten
Mit Beginn der Jagdsaison steigt die Aktivität in den Revieren. Für Jägerinnen und Jäger ist das der richtige Zeitpunkt, sich gründlich vorzubereiten. Neben einer funktionierenden Ausrüstung und guten Revierkenntnissen spielt vor allem die Sicherheit eine zentrale Rolle. Denn die Jagd bringt Verantwortung mit sich – gegenüber Mensch, Tier und Natur.
„Die Jagd als Liebe zur Natur gilt in Deutschland grundsätzlich als sicheres Handwerk“, sagt Dirk van der Sant, Experte für Jagdversicherungen bei der BarmeniaGothaer. „Das ist vor allem auf klar definierte Unfallverhütungsvorschriften und eine fundierte Ausbildung der Jägerinnen und Jäger zurückzuführen.“ Dennoch kommt es vereinzelt zu Unfällen. Um Risiken zu minimieren, sind Routine und Disziplin im Umgang mit der Ausrüstung und auf der Jagd unerlässlich. Dazu gehört unter anderem, Waffen stets in eine sichere Richtung zu führen und vor sowie nach der Jagd konsequent zu entladen. Ebenso wichtig ist es, die Umgebung jederzeit aufmerksam zu beobachten und mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Gerade bei gemeinschaftlichen Jagdformen sind klare Abläufe und eine gute Abstimmung entscheidend. Sichtbare Kleidung, eindeutig festgelegte Schussbereiche sowie das sichere Erkennen des Wildes vor dem Schuss sind grundlegende Voraussetzungen. Auch die Nutzung erhöhter Standorte trägt dazu bei, Risiken zu reduzieren und einen sicheren Kugelfang zu gewährleisten.
Jagdhunde gezielt vorbereiten
Wer mit einem Jagdhund unterwegs ist, sollte auch diesen gezielt auf die Saison vorbereiten. Eine gute Ausbildung, ein verlässlicher Gehorsam und ein einwandfreier Gesundheitszustand sind entscheidend. Für Jägerinnen und Jäger mit Schutz der BarmeniaGothaer gilt: Junge Jagdhunde sind grundsätzlich bis zu einem Alter von 36 Monaten abgesichert, ohne dass ein Nachweis der jagdlichen Ausbildung erforderlich ist. Nach den 36 Monaten kann der Versicherungsschutz weitergeführt werden, wenn der Hund die Prüfung zum Jagdhund absolviert hat und nachweislich zu Jagdzwecken einsetzbar ist.
Neben dem Versicherungsschutz sollte auch der Gesundheitszustand des Vierbeiners regelmäßig tierärztlich kontrolliert werden, um gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Denn insbesondere bei intensiven Jagdformen wie der Bewegungsjagden sind Hunde hohen Belastungen ausgesetzt. Die finanziellen Folgen dieser Risiken können frühzeitig über eine Tierkrankenversicherung abgesichert werden.
Rechtliche Voraussetzungen erfüllen
Neben der praktischen Vorbereitung sind auch rechtliche Anforderungen zu erfüllen. Dazu zählt unter anderem ein gültiger Jagdschein. Auch die jeweils geltenden Jagdzeiten und regionalen Vorschriften sind zu beachten. Damit Jägerinnen und Jäger rundum abgesichert sind, ist eine Jagdhaftpflichtversicherung unabdinglich. Dieser Schutz ist in Deutschland eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung, die alle Jägerinnen und Jäger zur Lösung eines Jagdscheines bei der Jagdbehörde vorweisen müssen.
Passender Versicherungsschutz
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Unfälle nicht vollständig ausschließen. Entsprechend wichtig ist ein passender Versicherungsschutz. Eine Jagdhaftpflichtversicherung übernimmt Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die im Zusammenhang mit der Jagd entstehen können – etwa durch den Gebrauch von Waffen oder den Einsatz von Jagdhunden. „Bereits während der Ausbildung ist der Abschluss einer Jagdhaftpflichtversicherung sinnvoll“, sagt Dirk van der Sant. Die Kosten einer Jagdhaftpflichtversicherung variieren je nach Deckungssumme, Vertragslaufzeit und Selbstbeteiligung zwischen 30 und 80 Euro im Jahr. Je nach Bedarf kann auch eine Absicherung von Jagdausrüstung, Drohnen oder Jagdhunden sinnvoll sein.
„Unser Jagdhaftpflichtschutz wurde in mehreren Versicherungsvergleichen ausgezeichnet und überzeugt auch in der Praxis“, sagt Dirk van der Sant. „Das zeigt sich in aktuellen Kundenbefragungen: Acht von zehn Kundinnen und Kunden würden die Jagdhaftpflichtversicherung der BarmeniaGothaer weiterempfehlen.“
Weitere Informationen finden sich unter www.barmeniagothaer.deoder bei unseren Expertinnen und Experten vor Ort.