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Pinktober: Brustkrebs früh erkennen kann Leben retten
Im Oktober sind sie vielerorts zu sehen: pinke Schleifen an Kliniken, in Arztpraxen oder in sozialen Medien. Sie stehen für den sogenannten Pinktober, den internationalen Brustkrebsmonat. Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für Brustkrebs zu stärken und Frauen dazu zu ermutigen, Angebote zur Früherkennung wahrzunehmen.
Der internationale Brustkrebsmonat geht auf eine 1985 von der American Cancer Society mitbegründete Initiative zurück. Die rosa Schleife etablierte sich später als internationales Symbol für Solidarität mit Betroffenen, Aufklärung und die Bedeutung der Früherkennung. Denn Brustkrebs ist die weltweit am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Frauen.
„Brustkrebs entwickelt sich häufig unbemerkt“, sagt Dr. Thomas Wöhler, Betriebsarzt der BarmeniaGothaer. „Darin liegt die Herausforderung, aber auch die Chance der Früherkennung. Medizinische Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen es, Veränderungen oft zu einem Zeitpunkt festzustellen, an dem die Behandlungsaussichten günstig sind. Regelmäßige Kontrollen sind daher ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.“
Früherkennung beginnt mit Aufmerksamkeit für den eigenen Körper
Eine sinnvolle Ergänzung der Früherkennung ist die regelmäßige Selbstuntersuchung. Frauen können ihre Brüste und Achselhöhlen einmal im Monat auf mögliche Veränderungen oder Knoten abtasten. Darüber hinaus können ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, einem gesunden Körpergewicht sowie der Verzicht auf Alkohol und Tabak dazu beitragen, das Risiko einer Erkrankung zu senken.
Zur medizinischen Früherkennung stehen verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf die gesetzlich vorgesehenen Früherkennungs- und Vorsorgeprogramme. So übernehmen die Krankenkassen für Frauen ab 30 Jahren einmal jährlich die Kosten einer Tastuntersuchung der Brust. Frauen zwischen 50 und 75 Jahren können zudem alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Abhängig vom Alter, der individuellen Risikosituation oder einer medizinischen Notwendigkeit können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.
In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Leistungsumfang nach dem gewählten Tarif. Dieser kann Vorsorgeuntersuchungen umfassen, die über die gesetzlichen Früherkennungsprogramme hinausgehen.
Vorsorge individuell ergänzen
Früherkennung kann Leben retten. Damit die Entscheidung für eine Vorsorgeuntersuchung nicht von möglichen Kosten abhängig ist, kann eine private Krankenzusatzversicherung eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie bietet gesetzlich Versicherten die Möglichkeit, ihren Gesundheitsschutz gezielt zu erweitern und Vorsorgeuntersuchungen abzusichern, die über den gesetzlichen Umfang hinausgehen.
Weitere Informationen finden sich unter www.barmeniagothaer.de.