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Thromboserisiko bei Langstreckenflügen: Worauf zu achten ist

In den Sommermonaten zieht es viele Menschen in den Urlaub. Wer eine Fernreise mit dem Flugzeug plant, sollte auch die eigene Gesundheit im Blick behalten: So kann sich durch langes Sitzen und eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten das Risiko für eine Venenthrombose erhöhen. Damit die Reise entspannt verläuft, sollten einige einfache Vorsorgemaßnahmen beachtet werden.

Symptome ernst nehmen: So kann eine Thrombose erkannt werden

Eine Thrombose entsteht, wenn sich in einem Blutgefäß ein Blutgerinnsel bildet und den Blutfluss teilweise oder vollständig behindert. Mögliche Anzeichen können Schwellungen, Schmerzen oder ein Spannungsgefühl im Bein sein. Das betroffene Bein kann sich zudem wärmer anfühlen oder sich rötlich beziehungsweise bläulich verfärben.

Wird eine Thrombose nicht behandelt, kann sich das Blutgerinnsel lösen und eine Lungenembolie verursachen. Daher ist es wichtig, entsprechende Beschwerden ernst zu nehmen und mögliche Symptome ärztlich abklären zu lassen.

Gesundheit schützen: So lässt sich das Risiko senken

Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Thromboserisiko auf längeren Flügen reduzieren:

  • Bewegung und Sitzübungen
    Regelmäßige Bewegung fördert die Blutzirkulation in den Beinen. Auf Langstreckenflügen empfiehlt es sich deshalb, möglichst alle ein bis zwei Stunden aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Auch einfache Fuß- und Beinübungen am Sitzplatz können helfen.
  • Ausreichend trinken
    Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Kreislauf. Empfehlenswert sind vor allem Wasser oder Kräutertee.
  • Auf die Sitzhaltung achten
    Eine möglichst aufrechte Sitzposition und regelmäßige Haltungswechsel können dazu beitragen, die Durchblutung zu fördern. Die Beine sollten möglichst nicht über längere Zeit überschlagen werden.
  • Kompressionsstrümpfe und ärztliche Beratung
    Personen mit einem erhöhten Thromboserisiko können von medizinischen Kompressionsstrümpfen profitieren. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit früheren Thrombosen, bestimmten Erkrankungen, nach Operationen oder während einer Schwangerschaft. Wer unsicher ist, ob ein erhöhtes Risiko besteht, sollte sich vor einer längeren Flugreise ärztlich beraten lassen.

Und wenn es doch zu einer Thrombose kommt?

Bei Beschwerden, die auf eine Thrombose hindeuten könnten, sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine Thrombose wird oftmals mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt. Ergänzend wird häufig eine Kompressionstherapie eingesetzt, um Schwellungen zu reduzieren und langfristige Schäden zu verhindern. Die Behandlungen sollen verhindern, dass das Blutgerinnsel weiterwächst und das Risiko einer Lungenembolie reduzieren.

Vor der Reise auch den Versicherungsschutz prüfen

Neben der Reiseplanung lohnt sich vor dem Urlaub auch ein Blick auf den persönlichen Versicherungsschutz. Denn auch im Urlaub ist ein Besuch beim Arzt manchmal nicht zu vermeiden. Mit dem Reiseschutz der BarmeniaGothaer sind Urlauberinnen und Urlauber weltweit abgesichert. Zum Angebot gehören unter anderem die Reisekranken-, Reiserücktritts- und Reisegepäckversicherung.

Weitere Informationen finden sich unter www.barmeniagothaer.de

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  • Thromboserisiko bei Langstreckenflügen - Reiseversicherungen
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