Pressemitteilung —
Die BarmeniaGothaer treibt die Transformation voran: Dr. Andreas Eurich scheidet zum 31. Dezember 2026 aus dem Vorstand aus
Wuppertal/Köln, 24. Juni 2026– Die BarmeniaGothaer entwickelt ihre Zusammensetzung des Vorstandsteams konsequent weiter und setzt damit einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung ihrer strategischen Ziele.
Dr. Andreas Eurich wird zum 31. Dezember 2026 nach über zwei Jahrzehnten äußerst verdienstvoller Tätigkeit im Vorstand und als (Co-) Vorstandsvorsitzender aus dem Vorstandsteam der BarmeniaGothaer ausscheiden. Die Übergabe erfolgt planmäßig und basiert auf langfristigen Überlegungen zur Vorstands- und Aufsichtsstruktur. Mit der beschlossenen Veränderung im Vorstand unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Transformation aktiv zu gestalten und die Organisation zukunftsgerichtet auszurichten.
„Die anstehenden Veränderungen sind Teil unserer langfristigen Überlegungen zur Entwicklung der Vorstands- und Aufsichtsstruktur der Gruppe“, sagt Oliver Schoeller, Co-CEO der BarmeniaGothaer. Mein persönlicher Dank gilt Andreas Eurich für die vielen gemeinsamen Stunden rund um die Gestaltung des Zusammenschlusses, die wichtigen Impulse für den Erfolg des gemeinsamen Weges bis heute und nicht zuletzt die Weitsicht, mit der wir gemeinsam die Zukunft der Gruppe gestalten. Die Barmenia und nunmehr die BarmeniaGothaer schulden ihm großen Dank für sein Engagement, die hervorragenden Ergebnisse und nicht zuletzt den menschlichen Charakter der Gruppe, den Andreas Eurich in seinen Jahren als Vorstandsvorsitzender so entscheidend geprägt hat. Fachlich wie menschlich war diese Reise mit ihm für mich eine große Bereicherung.“
Mit der Veränderung unterstreicht die BarmeniaGothaer ihren Anspruch, die eigene Transformation konsequent voranzutreiben und die Organisation auf die nächsten Entwicklungsstufen auszurichten.
Eurich eröffnet den Gremien mit dem Ausscheiden die Chance, zukünftig auf seine Mitarbeit zugreifen zu können.
Berufung von Jana Freysoldt in den Vorstand zum 1. Januar 2027
Zum 1. Januar 2027 wird Jana Freysoldt in das Vorstandsteam berufen. In ihrer neuen Funktion als Chief Operating Officer übernimmt sie zentrale Service-Verantwortungsbereiche und gestaltet die strategische Weiterentwicklung der BarmeniaGothaer maßgeblich mit.
Die 42-jährige ist seit 2022 für den Konzern tätig und leitete zuletzt die Unternehmensentwicklung mit einem klaren Fokus auf Service und Kundenorientierung im Rahmen der Gesamtstrategie. Sie verfügt über fundierte Expertise in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Zuvor sammelte Freysoldt über zwölf Jahre Erfahrung bei Vodafone in der Entwicklung und Umsetzung von Kundenservicestrategien.
„Mit Jana Freysoldt gewinnen wir eine erfahrene und zugleich zukunftsgerichtete Führungspersönlichkeit, die unser Unternehmen mit neuen Perspektiven bereichern wird“, so Schoeller. „Sie steht für konsequente Kundenorientierung, eine moderne Form der Serviceausrichtung und ist eine echte Teamspielerin. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit ihr die nächsten Schritte unserer Transformation zu gestalten.“
Freysoldt selbst blickt mit großer Motivation auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen und auf die neue Verantwortung. Es ist mir ein großes Anliegen, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die BarmeniaGothaer erfolgreich in die Zukunft zu führen.“
Neuordnung der Ressorts stärkt Effizienz und Führung
Im Zuge der personellen Veränderung werden die Aufgabenbereiche innerhalb des Vorstandsteams teilweise neu zugeschnitten.
Dr. Sylvia Eichelberg, bisher COO der Unternehmensgruppe, übernimmt künftig die Position als Arbeitsdirektorin sowie die Verantwortung für das Personalressort, die Revision und Teile des Rechtsbereichs, die zuvor Co-CEO Eurich verantwortete. Mit dieser Neuordnung stellt die BarmeniaGothaer die zentrale Bedeutung der Mitarbeitenden bewusst in den Fokus. Die im Zuge der Künstlichen Intelligenz absehbare Transformation der Wertschöpfung geht dabei mit einer gezielten Weiterentwicklung von Kompetenzen und Arbeitsweisen einher. Zugleich wird die Unternehmenskultur von Barmenia und Gothaer weiter zusammengeführt.
Ausblick
Mit den Veränderungen schafft die BarmeniaGothaer die Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte und stärkt ihre Fähigkeit, Chancen frühzeitig zu erkennen und konsequent zu nutzen. Die Transformation des Unternehmens erfolgt dabei bewusst aus einer Position der Stärke heraus, mit klarer strategischer Ausrichtung und einem starken Führungsteam.
Schoeller, der ab dem 1. Januar 2027 als alleiniger CEO fungiert, betont abschließend: „Unser Anspruch ist es, die BarmeniaGothaer nachhaltig erfolgreich weiterzuentwickeln, wirtschaftlich stark, technologisch modern und konsequent ausgerichtet an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden. Dabei bauen wir auf das Engagement unserer Mitarbeitenden und eine starke, zukunftsorientierte Unternehmenskultur. Die jetzigen Entscheidungen sind dafür ein wichtiger Baustein.“
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Die BarmeniaGothaer Gruppe gehört mit rund acht Millionen Kundinnen und Kunden, 7.500 Mitarbeitenden sowie Beitragseinnahmen von rund 9,3 Milliarden Euro zu den Top10-Versicherern in Deutschland und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit.
Angeboten werden alle Versicherungssparten für Privat- und Firmenkunden. Dabei setzt das Unternehmen auf qualitativ hochwertige persönliche und digitale Beratung sowie die Unterstützung seiner Kundinnen und Kunden auch über die eigentliche Versicherungsleistung hinaus. Als einer der führenden Partner für den Mittelstand bieten die BarmeniaGothaer Unternehmen eine umfassende Absicherung gegen alle relevanten Risiken. Neben vielfältigen Schutzkonzepten unterstützen sie ihre Firmenkunden auch bei aktuellen Herausforderungen wie der Mitarbeitendengewinnung und -bindung.
Privatkunden bietet die BarmeniaGothaer neben dem klassischen Versicherungsschutz und der Altersvorsorge auch digitale Services sowie vielschichtige Gesundheitsdienstleistungen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist die BarmeniaGothaer nur ihren Mitgliedern – also ihren Kundinnen und Kunden verpflichtet – nicht etwa Aktionären. Durch diese Unabhängigkeit kann das Unternehmen langfristig und nachhaltig im Sinne seiner Mitglieder agieren.